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Herzlich willkommen!

Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe
Landesverband Berlin - Brandenburg e.V.

Selbsthilfegruppen für suchtkranke Menschen und deren Angehörige.

Die ersten Freundeskreise entstanden 1956 in Württemberg. Patienten aus Fachkliniken blieben nach Abschluss ihrer stationären Behandlung zusammen und trafen sich regelmäßig, um gemeinsam offen über ihre Probleme zu reden und Erfahrungen auszutauschen. Dafür gab es keine feste Regeln aber das gemeinsame Ziel, abstinent zu bleiben. Es waren Leute, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen wollten. Die Partner gehörten von Anfang an mit dazu.

Selbsthilfe hatte für sie etwas mit Emanzipation zu tun. Sie wollten sich nicht nur aus der Abhängigkeit vom Suchtmittel befreien, sondern auch von fremder Hilfe loskommen. Sie wollten Eigenverantwortung übernehmen und fähig sein, ihr Leben aus eigener Kraft zu bewältigen. Die Freundeskreise sind als reine Selbsthilfeorganisation entstanden
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Im Laufe ihrer Entwicklung öffneten sich die Gruppen allmählich für neue Mitglieder. Sie nahmen Kontakt miteinander auf und begannen, miteinander zu kooperieren, tauschen Erfahrungen aus, organisierten sich. Inzwischen gibt es ca. 800 Freundeskreise mit 11.000 Teilnehmern, die in 16 Landesverbänden und dem Bundesverband organisiert sind.Bis heute ist für sie die Selbstbetroffenheit und Ehrenamtlichkeit der Helfer kennzeichnend. Gruppenleiter und Suchtkrankenhelfer werden inzwischen ausgebildet, damit sie für die Erfüllung ihrer Aufgaben kompetent sind. Die Grundlage ihrer Arbeit ist jedoch nach wie vor hauptsächlich die eigene Erfahrung. Sie sind entweder selbst abstinent lebende Suchtkranke oder Angehörige, die von der Sucht in Mitleidenschaft gezogen waren.